SCHOTTLAND  2005 -  Speyside, Isle of Skye, Loch Lomond   



   











ferienhaus in Dallas


 






Forres

Elgin Cathedral



Glenfiddich
                                                       

  Speyside Cooperage




Garden Glen Grant Distillery

Bow Fiddle Rock



SCHOTTLAND - das Land der Clans, des Whiskys und einer ungemein schönen Landschaft.
Wir wollten dieses Land bereisen, kennenlernen. Am Ende steht die Meinung, es ist für uns
 -neben den skandinavischen Ländern Norwegen, Schweden und Finnland-  eines der schönsten Länder Europas.
Und wer denkt, in Schottland regnet es doch nur, dem können wir hier das Gegenteil beweisen. Allerdings darf man für eine Reise in dieses Land keinesfalls wetterfeste Kleidung vergessen mitzunehmen. Aber alles von Anfang an....


                                                

Unsere Reisezeit ist Juli/August, unsere erstes Reiseziel Dallas nahe Forres. Dort haben wir ein Ferienhaus gebucht.
Die Anreise erfolgt mit der Fähre von Amsterdam nach Newcastle (England). Die "Queen of Scandinavia" von DFDS Seaways verschluckt in Amsterdam unsere Autos und bringt uns in 16 Stunden über Nacht auf die Insel.
Newcastle - links fahren ist kein Problem, man gewöhnt sich schnell daran. Jedoch mit mehreren aufeinanderfolgenden Kreisverkehren haben wir zu Beginn leichte Schwierigkeiten. Das gibt sich aber mit der Zeit. Da wir mit zwei Fahrzeugen unterwegs sind und nur ein Navigationsgerät haben, verständigen wir uns über Funkgerät. Somit brauchen wir nicht auf Sichtweite fahren.

Wir nehmen die A1 Richtung Norden, später die A697 nach Couldstream. Hier befahren wir das erste Mal schottischen Boden.
Auf der Stadtumfahrung von Edinburgh, der A720, geht es gut voran. Sehr gut ausgeschildert erreichen wir den Abzweig zur A90, welche über die Forth Road Bridge führt und dann zur Autobahn M90 wird. Von hier aus über die A9 und A95/A939/A940 kommen wir nach 5 Stunden, inklusiv gemütlichen Pausen, in Forres an. Von hier aus sind es nur wenige km nach Dallas. Nach langer Vorbereitung für diese Reise sollte sich das Haus als erster Glücksgriff herausstellen.
Äußerlich optisch sehr romantisch mit dem kleinen Türmchen finden wir innen eine gute Einrichtung inklusiv offenen Kamin im Wohnzimmer. Wir sind sehr zufrieden. Von hier aus werden wir unsere Tagestouren in der kommenden Ferienwoche unternehmen. Obwohl wir sehr viel zu Hause bereits geplant haben, sei hier angemerkt, es hat nichts genützt. Einfach flexibel von Tag zu Tag planen.



1. Tagestour:        Findhorn Bay - Forres - Elgin - Dufftown

Findhorn hat einen schönen Sandstrand an der Nordsee. Sonne, warmer Wind, 21° Außentemperatur, beginnende Ebbe. Das läd zum Baden ein ! Wir verweilen hier ganz entspannt und genießen einfach. Irgendwann brechen wir nach Forres auf, schlendern durch die Stadt, besuchen den "Themen-Day". Forres erstrahlt in einem Blumenreichtum - sagenhaft. Die Stadt wurde für den Titel "Britain in Blooms" ausgewählt. Am Rande der Stadt besichtigen wir einen archäologischen Fund, einen riesigen Stein, welcher scheinbar an eine Schlacht von Pikten und Wikingern erinnert und aus dem 9.Jahrhundert zu stammen scheint. Aber darüber sind sich die Forscher auch nicht einig.
Die Zeit ist schon fortgeschritten und wir verzichten auf unsere Planung, heute noch nach Dufftown zu fahren. Somit geht es weiter nach Elgin, wo wir nun genügend Zeit haben die angeblich "schönste Kirchenruine Schottlands" zu besichtigen  -Elgin Cathedral-
Für Kirchenhistoriker ein Muß, für Touristen ein empfehlenswertes Ausflugsziel. Mit einem gemütlichen Abend bei offenen Feuer im Kamin und einem Glas Rotwein lassen wir den Tag ausklingen.
Fazit dieses Tages :  Zeit nehmen und geniessen, wir sind im Urlaub und nicht auf der Flucht !


2. Tagestour:        Dufftown - Glenfiddich Distillery - Speyside Cooperage

Dufftown ist mit Distillerien nur so "bespickt" gewesen. Im 19.Jahrhundert wurden hier insgesamt 7 Brennereien errichtet
(aus Wikipedia "Dufftown" )

Wir besuchen die wohl bekannteste unter ihnen -Glenfiddich- . Über einen Audio-Video-Show werden wir mit der Geschichte der Distillery bekanntgemacht. Anschließend gibt es eine Führung durch die Produktionsgebäude inklusiv Lagerräume (Warehouses). Glenfiddich besitzt eine eigene Abfüllanlage. Im Visitorcenter (Besuchershop) kaufen wir unseren ersten schottischen Whisky.
Es empfiehlt sich, die Distillery am zeitigen Vormittag zu besuchen. Gegen Mittag rollen die Touristenbusse an und es wird sowohl bei den Führungen als auch im Visitorcenter brechend voll. Im Anschluß unseres Besuchs fahren wir etwas weiter zur
 "Speyside Cooperage". Dieser Besuch ist sehr zu empfehlen, da man hier der Arbeit der Böttcher/Fassbauer zusehen kann. Sehr interessant, wie einzelne "Dauben" vom Fass ausgewechselt und die Fässer auf Dichtheit geprüft werden.
Ein Whiskyfass kann bis zu 60 Jahren verwendet werden. Selbst danach finden sie noch Verwendung als kunstvoll gestaltete Sitzmöbel
Auf der Rückfahrt halten wir noch an einem schönen Fotomotiv, der Craigellachie Bridge.
Nach einem abendlichen Spaziergang bei untergehender Sonne in Dallas geniessen wir den ersten schottischen Single Malt Whisky am offenen Kaminfeuer.
Fazit des Tages :   Prost du arme Welt !


3. Tagestour:       Rothes - Huntly - Macduff - Portknockie

Die heutige Tour beginnt mit Rothes und der Distillery "Glen Grant". Hier dürfen wir im Brennereigelände weder filmen noch fotographieren. In einem Zimmer mit historischen Utensilien von Major Grant bekommen wir eine kleine Einführung (in Englisch). Aber mittlerweile wissen wir, wie Whisky hergestellt wird, nur das hier dreifach gebrannt wird. Obwohl es leicht regnet, besichtigen wir den von Major Grant angelegten Garten mit einigen tropischen Pflanzen.
Der Regen hört auf und wir fahren weiter nach Huntly, wo es eine Castleruine mit schönen Fassadenornamenten geben soll.
Das Castle ist durchaus sehenswert, obwohl zum Teil nur noch die Grundmauern stehen.
nächster Ort unserer Tour Macduff und Portknockie. Bei letzteren Ort suchen wir einen aussergewöhnlichen Fesen an der Küste und haben Glück, das gerade Ebbe ist. So können wir ihn von einer nahen Bucht aus gut sehen. Dieser Felsen heißt "Bowfiddle Rock", da er aussieht wie der Bogen einer Geige. Kaum wieder im Auto, fängt es an zu regnen...
Über Elgin geht es zurück zu unserem Ferienhaus im Wald, wo der Whisky und das gemütliche Kaminfeuer auf uns warten.
                                                                             
                                                                              -Slainthe-


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