SCHOTTLAND  -  im  MÄRZ  2011         FLY  and  DRIVE              scottish flag








Edinburgh Castle









in Glen Moray Distillery




Plodda Falls 2









St. Conan´s Kirk 2




Ein weiteres Mal nutzen wir die Fly and Drive Variante, für eine Woche Schottland.
Auch dieses Mal haben wir unseren Mietwagen in Deutschland bereits gebucht. Unsere B&Bs zu Beginn und zum Ende der Reise
sind in Edinburgh ebenfalls schon festgemacht. Zwischendrin besuchen wir Freunde in Inverness.
Edinburgh - in dieser Stadt fühlen wir uns nach der Ankunft aus München schon wieder fast wie zu Hause. Vom Airport nehmen wir den Airlink 100 (Express Bus). Mit 6,00 Pounds für unsere Strecke etwas teuer, aber mit einer normalen Buslinie müßten wir einen Umweg und Umsteigen in Kauf nehmen, da nicht jede Linie an unserer B&B Station hält. Im Murrayfield Hotel and Lodge checken wir für 2 Nächte ein. Ebenfalls ein Angebot von HRS. Für 26,00 € /Nacht/Person kommen wir hier unter. Das Hotel liegt unweit dem
Murrayfield Stadion, der Service ist sehr gut, Free Wifi im Zimmer, welches ausreichend groß und sauber ist, das Bad dagegen etwas klein geraten. Aber wir wollen hier ja auch nicht Wurzeln schlagen...
Einziger Nachteil :  unser Zimmer 117 liegt über der Bar und deren Lautsprecher sich genau an der Decke befinden, haben wir kostenlose "Einschlafmusik". Das nächste Mal werden wir dieses Zimmer nicht mehr nehmen. Aber es sind nur zwei Nächte und der Preis ist sehr moderat für ein 3*** Hotel in Edinburgh. Also auf das Wesentliche konzentrieren und nochmal in die City mit dem Bus.
Wir kaufen kein Day-Ticket (3,00 Pounds), da wir nur in die Old Town und wieder zurück wollen. Einfache Fahrt 1,20 Pounds/Pers.
Unser Weg führt direkt zum Clam Shell in die High Street, Fish & Chips für 6,00 Pounds/Portion. Bummeln durch die Altstadt und einfach genießen, wieder hier zu sein.

                                                                 

Tags darauf, nach dem full scottish breakfast, regnet es "Cats and Dogs" - auf gut deutsch : es schüttet.
Wir begeben uns zum Edinburgh Castle, kaufen Tickets (14,00 Pounds/Person), nehmen den Audioguide und gehen über das Gelände.
Der Regen hat nachgelassn. Im Areal des Castles hat man immer die Möglichkeit irgendwo innen etwas anzusehen. Wir verbringen hier
gemütlich 6 Stunden und haben noch nicht alles angesehen. Etwas ganz besonderes ist der Schuß der 1-Uhr-Kanone. Kurz zuvor ver-
sammeln sich die Besucher, um beim Abschuß dabei zu sein. Hier zeigt sich der Vorteil einer Besichtigung des Castles außerhalb der Saison - kein Gedränge, jeder hat einen Platz mit Blick zur Kanone. Und jeder zuckt beim Abschuß zusammen....
Der Eintrittspreis ist natürlich "nicht von schlechten Eltern", aber es lohnt sich auf jeden Fall dieses Geld auszugeben. Natürlich leidet die Aussicht etwas unter dem Wetter, aber wir sind nicht hier, um schöne Fotos zu machen, sondern einen Teil schottischer Geschichte
zu besichtigen. Eindrucksvoll und ergreifend fand ich persönlich das Scottish National War Memorial. 
Zurück zum Hotel -heute haben wir ein Day-Ticket, da wir mehrmals mit Bus unterwegs sind- , wo wir uns aufwärmen und uns etwas Ruhe gönnen. Zum Dinner fahren wir nochmal in die Old Town und kehren ins "The Albanach" auf der High Street ein. Ein leckerer Salat mit Bacon, Chicken und Knusperstückchen für 7,00 Pound, dazu ein Pint Beer. Gemütliche Atmosphäre.

                                                                                     

Am nächsten Tag checken wir nach dem Frühstück aus und fahren mit dem Airlink 100 gen Airport. Dort holen wir unseren Mietwagen, ein schwarzer Vauxhall Corsa, der schon sichtlich ein paar Kratzer weg hat. Wir bemängeln einiges und lassen es als bereits vorhandene "Beschädigungen" aufschreiben. Wichtig bei Mietwagen : bei Empfang immer prüfen und selbst kleine Lackkratzer beanstanden ! Sonst kann das später teuer werden.
Los gehts aus dem nebligen Edinburgh über die Firth of Forth Bridge, deren Spitzen im Nebel verschwunden sind. Lange brauchen wir nicht fahren, die Sonne kommt raus und verwandelt schlagartig die Umgebung. Wir genießen bei einigen Pausen die wunderschöne,
verschneite Landschaft. Unser Ziel ist zunächst Elgin und die Glen Moray Distillery. Sie ist nicht gleich zu finden - trotz Straßeneingabe ins Navigationsgerät. Das Areal ist sehr sauber, trotzdem wir noch keine Saison haben. Im Visitorcenter konnte ich aus einem Fass meinen eigenen Whisky (Cask Strength) abfüllen und mit Orginal Label versehen. 45,00 GBP kostet diese 16jährige Orginalabfüllung vom Sherry Cask. Eine interessante Werbeidee. Danach reisen wir gen Westen nach Inverness weiter, wo wir Freunde besuchen und einige Tage bleiben.

Von Inverness aus fahren wir in den folgenden Tagen auf Black Isle, ins Glen Affric (Plodda Falls), zur Glen Ord Distillery, zum
Loch Maree, nach Gairloch, Poolewe, Loch Ewe. Obwohl es jetzt im März noch ziehmlich frisch ist (Glen Affric  -1° ) unternehmen wir jeden Tag etwas. Allerdings muß man auch damit rechnen, dass nicht alle Einrichtungen (Castles, Distillen u.s.w.) geöffnet haben.
Beispiel : Dalmore Distillery - wurde gerade für die Saison hergerichtet.
Dafür konnten wir die Landschaft und unsere Ausflugsziele ohne touristische Hindernisse (überfüllte Parkplätze, Wohnmobile auf
Single Track Roads, überlaufene Distillen usw.) genießen.
Gemütliche Pause im familiären INCHBAE  LOGE Hotel an der A835 etwa 30min. vor Inverness aus Westen kommend.

Nach den Tagen in Inverness und dessen Region bis hin an die Westküste machen wir uns vormittags gen Edinburgh auf den Weg. Dieser führt jedoch über Dunoon, wo wir eine Freundin besuchen.
Am Loch Ness entlang, Zwischenstopp in Fort William, Glen Coe geht es weiter gen Süden. Unterwegs machen wir einen Abstecher zur St. Conan`s Kirk am Loch Awe. Ein Aufenthalt hier ist sehr empfehlenswert. Nicht vergessen zur Seite von Loch Awe hinauszugehen. Es geht zurück bis zur Abzweigung A85/A819 .Weiter nach Inveraray, an der Nordspitze des Loch Fyne entlang, dann die A815 nach Dunoon. Von dort aus setzen wir mit der Fähre über den Firth of Clyde nach Gourock. Wer bereits den Reisebericht von 2009 gelesen hat, weiß, daß es hier nicht weit zum Castle Levan ist.
Es ist bereits Dämmerung und wir holen in Greenock aus dem 24h-TESCO etwas zur Verpflegung. Weiterfahrt durch Glasgow nach Edinburgh. Gegen 20 Uhr kommen wir in unserem gebuchten B&B (Ingleneukbandb) an. Ein herzliches Willkommen und ein exellentes Zimmer (en-suite) empfängt uns.

Am nächsten Tag genießen wir das reichhaltige scottish breakfast und verabschieden uns. Wir sind uns sicher, dass es nicht das letzte
Mal war. Unseren schwarzen Corsa geben wir nicht aufgetankt zurück. Die Vermietfirma tankt das Fahrzeug an der eigenen Tankstelle
preiswerter gegenüber den üblichen Preis voll. Das bestätigt uns auch die etwas spätere Abbuchung von der Kreditkarte. Aber Vorsicht,
wir haben diese Verfahrensweise von der Vermietfirma angeboten bekommen. Normalerweise ist das Fahrzeug vollgetankt abzugeben !

Problemloser Rückflug mit easyjet nach München.

 

 

                                                                     Glen Coe







Hinweis:
Alle im Bericht genannten Preise u. andere Angaben können sich in der Zwischenzeit geändert haben !
Der Bericht beruht auf die Gegebenheiten vom März des Jahres 2011 !


                                                                                         
       

                                                                     

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