|
Ahnenforschung über die
Familie Miunske |
Startseite Historie der Familie Bürgermeister Historie der Familie Miunske Staatliche Gebietsarchiv Leitmeritz Einstieg in die Forschung Links Forschungshilfen ![]() Kontakt Impressum |
Man kann davon ausgehen, daß aufgrund der historischen Verbreitung sowie, der für das Deutsche ungewöhnlichen Wortstruktur, der Name Miunske aus dem Slawischen stammt. Verschiedene Besonderheiten im Bereich polnischer Vokale und deren Aussprache bewirkten im zweisprachigem Gebiet Schlesien letztendlich eine Eindeutschung. In Polen gibt es den Namen in dieser Form nicht mehr. Die polnischen Familiennamen, welche durch o.g. Entwicklungen zu Miunske führten, besitzen einen Namensstamm, welcher übersetzt "Fleisch" bedeutet. Ausgehend von diesem Namensstamm kann "Miunske" als indirekte Berufsbezeichnung für einen Fleischer interpretiert werden. Zumindest ist davon auszugehen, daß der erste Namensträger etwas mit Fleisch zu tun hatte. Ob es nun das Produkt seiner Arbeit war oder er dies selbst in auffälligen Mengen aß, ist natürlich nicht mehr festzustellen. (Quelle: W. Wenzel, Lausitzer Familiennamen slawischen Ursprungs, Bautzen 1999) Die von mir bisher älteste, nachweisbare Person mit diesem Familiennamen ist Anton Augustin Miunske. Geboren 1785 in Steine bei Breslau (Schlesien). (Quelle: FamilySearch™ International Genealogical Index v5.0, Germany) Eine Verbindung zu dieser Person scheint möglich, da es Vorfahren gibt, welche bis in das Jahr 1803 bzw. 1815 erforscht wurden. Warum stehen zwei Jahreszahlen am bisherigen Ende meiner Forschungen ? Dies habe ich einem recht ungewöhnlichen Umstand zu verdanken. Die direkte Namenslinie dieser Familie geht aufgrund der unehelichen Geburt eines Kindes männlichen Geschlechts auf die Mutter -Auguste Miunske- zurück. Es sind Ihre Hochzeit sowie Ihr Begräbnis anhand von Kirchenbuchmatriken nachweisbar. Die Geburt jedoch nicht. Sie fand aber Berechnungen zur Folge im September 1850 statt. Der Vater von Auguste -Franz Miunske- ist aus Nebeneinträgen in Kirchenbüchern mit Namen aber nicht mit Alter bekannt. Ein Kirchenbuch, welches die Geburt und somit auch die Eltern von Auguste beinhaltet, ist nicht auffindbar. 10 Jahre vor der Geburt, also 1840, heirateten gleich zwei Paare, wovon jeweils der Bräutigam den gleichen Vornamen trug wie der Vater oben genannter Auguste. Die Brautnamen waren : Eleonore Buhr und Theresia Salaske . Somit teilt sich 1840 die Miunske-Linie und kann nur parallel zueinander erforscht werden. Den derzeitigen Endpunkt dieser Forschungen bilden nun die Geburten der Personen (namensgleich Franz), welche 1840 heirateten. Einer davon führt die direkte Miunske-Linie weiter - aber wer ? Trotz intensiver Suche nach dem Kirchenbuch der Pfarrei Margareth (polnisch: Gajkow), in dem die gesuchte Geburtseintragung (1850) steht, hatte ich bisher keinen Erfolg Auch bei den Mormonen ist dieser Jahrgang nicht verfilmt. Fest steht, daß dieses Buch 1938 noch im Bestand des Breslauer Kirchenarchivs notiert war. Vielleicht wurde es während des 2.Weltkrieges vernichtet. Das wäre sehr bedauerlich, aber am wahrscheinlichsten. Auguste Miunske zog von Steine (polnisch : Kamieniec Wrozlawski) nach Tschirne (polnisch : Czernica). Es ist geschichtlich belegt, daß der Ort bereits 1336 als Großbrück vermerkt war. Sie heiratete einen Robert Jersemann, welcher Knecht auf dem nahegelegenen Dominium (Gutshof) war. In Tschirne/Großbrück lebten auch die Eltern meines Großvaters sowie seine Brüder. Sie waren, bis auf einen, alle Schiffer auf der Oder und hatten ein eigenes Schiff. Die Familie blieb in Tschirne bis zur Flucht 1945. Dann gelangten die Geschwister meines Großvaters nach Nordrhein-Westfalen. Er selbst und seine Familie sowie seine Eltern blieben im Gebiet des heutigen Freistaates Sachsen etwa 15km von Bautzen entfernt. Auf dem Friedhof in Margareth befindet sich eine Doppel-Grabstätte, wo die bestatteten Personen den Namen MIUNSKE trugen. Es gibt aber mehrere Miunske-Familien, deren direkter Zusammenhang allerdings noch nicht feststellbar gewesen ist. Interessant erscheint das "Einheiraten" einer Familie Staronsky, welche ein Wappen mitbrachte. Es hat jedoch den Anschein, daß dieses Wappen keinen adligen Hintergrund hat. Dieses Wappen wurde mir freundlicherweise von einer Angehörigen einer Miunske-Familie für meine Nachforschungen zur Verfügung gestellt. In Verbindung mit der Familie Miunske steht außerdem die Familie OKRUSS aus Groß Peiskerau (Pfarrei Thomaskirch) Lieber Leser dieser Seite ! Sollten Sie sich in irgendeiner Weise durch diese Webseite angesprochen fühlen, sei es durch die Familien Miunske, Jersemann, Okruss, Salaske oder Buhr - schreiben Sie mir ! Selbstverständlich nehme ich jeden Hinweis oder Rat zum möglichen Verbleib des bereits im Text erwähnten, scheinbar verschollenen Kirchenbuchs der Pfarrei Margareth entgegen. Sie würden mir sehr weiterhelfen, die Vorfahren der Familie Miunske weiter erforschen zu können. Vielen Dank. © 2025, Roland Bürgermeister |